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Aktuelles

Die webhelm - kompetent online Podcast Reihe geht weiter
Für Tizian war es anfangs komisch, seinen Online-Freund in der Realität zu treffen. Warum und wie er und Valentin Freundschaften über das beliebte Spiel Fortnite schließen, erzählen die beiden in ihrem Podcast. Reinhören kann man ab nächstem Mittwoch auf www.webhelm.de🎧🎼
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7 Stunden her  ·  

Ab heute gibt es immer wöchentlich einen neuen Podcast unserer webhelm - kompetent online Jugendredaktion.
Heute ein Podcast von Leni:
„Phobien mit VR (Virtual Reality) in den Griff bekommen“

Eine lustige, virtuelle Realität und eine panische Angst – wie diese beiden Themen zusammenpassen, interessiert Leni besonders. Deshalb hat sie sich mit zwei Experten darüber unterhalten, wie man Phobien mit Virtual Reality in den Griff bekommen kann. Was sie herausgefunden hat, gibt es in ihrem Podcast auf der webhelm Webseite zu hören.

https://webhelm.de/podcast-phobien-mit-vr-virtual-reality-in-den-griff-bekommen/

🎧🎤🧡🎼
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4 Tage her  ·  

Um noch einfacher, gezielter und umfassender zu informieren, wird die webhelm-Webseite ständig angepasst. Deshalb gibt es nun eine neue Filterfunktion für Fachkräfte, die ein Eingrenzen der Zielgruppe auf Kinder oder Jugendliche ermöglicht. Außerdem neu ist der Bereich Freundschaft: hier werden wichtige Themen erklärt, wie beispielsweise parasoziale Beziehungen, also die Interaktion von Kindern und Jugendlichen mit Influencern und Co. Seht selbst: www.webhelm.de ... See MoreSee Less

1 Woche her  ·  

YouTube

„Unsere Mission ist es, allen eine Stimme zu geben und ihnen die Welt zu zeigen.“

Mit diesem Slogan wirbt die am 15.02.2005 gegründete Videoplattform YouTube für das Portal. Und das sehr erfolgreich. Mittlerweile ist YouTube mit über 1 Milliarde Nutzenden die größte Videoplattform weltweit. Bei Kindern und Jugendlichen ist sie besonders beliebt. So nutzen laut der JIM-Studie 2017 rund 88 Prozent der Jugendlichen das Portal mindestens mehrmals pro Woche.

YouTube und seine Entwicklung

Doch der reine Videokonsum war nicht die eigentliche Intention von YouTube. Ursprünglich wollte der Konzern die Möglichkeit bieten, eigene Videos hochzuladen und diese mit anderen zu teilen. Doch als Videoproduzenten agieren die Jugendlichen heutzutage nur sehr selten.
Diejenigen, die selbst Inhalte produzieren und hochladen sind in den vergangen Jahren dafür zunehmend professioneller geworden. Vor allem durch die Möglichkeit, mit den Videos Geld zu verdienen und durch das YouTube-Partnerprogramm lässt sich ein Zuwachs der Professionalisierung erkennen. YouTube zeichnet sich heutzutage also nicht mehr ausschließlich durch das stetige Teilen von eigenen Videos aus, sondern vielmehr durch den Konsum von professionell erstellten Inhalten. Damit ist YouTube auch zu einer entzunehmenden Konkurrenz für das traditionelle Fernsehen geworden.

Welche Funktionen bietet YouTube

Um die volle Bandbreite der Funktionen von YouTube nutzen zu können, ist eine Anmeldung durch ein Google-Konto notwendig. Mit einem eigenen Account hat man nun die Möglichkeit, Videos zu bewerten, zu kommentieren und andere YouTube-Kanäle zu abonnieren. Durch solche Abonnements wird man regelmäßig über neu hochgeladene Videos auf den Kanälen seiner YouTuber_innen informiert. Nach Anlegen eines eigenen Kanals hat man nun ebenfalls die Möglichkeit, selbst Videos hochzuladen und zu teilen.

Was schauen Kinder und Jugendliche?

Bei einer so hohen Zahl an Nutzenden stellt sich die Frage, was Kinder und Jugendliche eigentlich auf YouTube schauen. Ganz oben an der Spitze stehen mit rund 53 Prozent Musikvideos. Comedyvideos (40%) spielen ebenfalls eine große Rolle bei den Kindern und Jugendlichen. Des Weiteren werden Inhalte aus unterschiedlichen Genres wie Mode, Musik, Sport oder Wissen angeschaut. Auffällig ist der Unterschied bei den Vorlieben zwischen Jungen und Mädchen. So nutzen Mädchen YouTube häufiger als Informationsquelle und schauen sich dabei Beauty- oder Lernvideos an. Jungen hingegen legen ihren Fokus eher auf Let´s Play- oder Sportvideos.

Jugendschutz und Kommerzialisierung auf YouTube

Nicht alle Videos auf der Plattform sind für Kinder und Jugendliche geeignet. Die Nutzung ist laut YouTube daher erst ab 13 Jahren erlaubt. Es erfolgt allerdings keine Überprüfung des angegebenen Alters. Eltern sollten deshalb ein besonderes Augenmerk darauf haben, was ihre Kinder sich auf der Plattform ansehen. YouTube Kids ist ein Ableger von YouTube, der die allgemeinzugänglichen Videos kindgerecht filtert.
Die Werbung auf YouTube ist ein weiteres umstrittenes Thema. Mit dem vorher genannten Partnerprogramm und der damit einhergehenden Monetarisierung wurden große Firmen und Unternehmen auf die Videoplattform aufmerksam. Es wird den wachsenden Kanälen dadurch möglich, durch verschiedene Werbeanzeigen Geld mit ihren Videos zu verdienen. Dabei wird zwischen Werbeeinblendungen und Product Placement/Produktempfehlungen unterschieden.
Werbeeinblendungen werden entweder vor oder während dem Video von Drittanbietern eingeblendet. Eine weniger offensichtliche Werbung auf YouTube sind die Product Placements oder Produktempfehlungen. Hierbei schließen YouTuberInnen Verträge mit Drittanbietern ab und empfehlen deren Produkte in ihren Videos weiter. Die Gefahr besteht darin, dass diese Art der Werbung nicht gleich ersichtlich ist. Durch die häufig fehlende Kennzeichnung dieser Werbungen und durch das Vertrauen, das viele Fans ihren YouTube-Stars schenken, wird es den Firmen leicht gemacht, den Umsatz der beworbenen Produkte zu steigern.