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Wie viel ist zu viel?

Wie viel ist zu viel?

Das Spielen auf digitalen Geräten ist eine wichtige Freizeitbeschäftigung für Kinder und Jugendliche. Bereits im Alter von vier bis fünf Jahren spielt jedes vierte Kind mehrmals pro Woche digitale Spiele. Im Alter von sechs bis neun Jahren sind es bereits mehr als die Hälfte und im Jugendalter schließlich zwei Drittel (Kinder Medien Studie 2017, JIM Studie 2017). Konflikte zwischen Eltern und ihren Kindern entstehen meistens, wenn es um die Frage nach der Spieldauer geht. Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, wie viel in welchem Alter gespielt werden sollte. Jedes Kind ist individuell verschieden und hat andere Interessen und Bedürfnisse. Wichtig ist, dass Kinder einen reflektierten Umgang mit Games lernen. Dazu gehört es auch, dass gemeinsam Regeln aufgestellt werden, die auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen. Games können eine große Faszination auf Kinder ausüben und beim Spielen kann es passieren, dass die Zeit vergessen wird. Deshalb ist es wichtig, dass die Regeln konsequent eingehalten werden. Gleichzeitig sollten aufgestellte Regeln nicht starr sein und auch neu verhandelt werden können. Dazu ist es wichtig, dass Erwachsene Interesse zeigen und versuchen, die Faszination der Spiele nachzuvollziehen.

Die Initiative SCHAU HIN hat „Goldene Regeln für Kinder von 7 bis 10 Jahren“ zusammengestellt, die als Orientierung dienen können.