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Snapchat

Rund 178 Millionen Menschen auf der Welt nutzen Snapchat mindestens einmal täglich. Das macht Snapchat zu einer der wichtigsten Apps auf dem Smartphone. Es werden dabei täglich um die 3,5 Milliarden Snaps auf der Plattform verschickt. Vor allem für Jugendliche zwischen 14 und 17 ist die Apps besonders attraktiv. Diese geben an, dass Snapchat nach WhatsApp und Instagram, die für sie wichtigste App ist.

Snapchat: Was macht den Instant-Messenger-Dienst aus?

Snapchat ist ein kostenloser von der Firma Snap Inc. 2011 gegründeter Instant-Messenger-Dienst, der inzwischen zu einem Sozialen Netzwerk ausgebaut wurde. Die Anwendung ermöglicht es, Bilder und Videoinhalte mit anderen zu teilen. Die Besonderheit daran ist es, dass diese Inhalte nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden (eine bis zehn Sekunden) sichtbar sind und sich danach selbst zerstören. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, seine Inhalte in eine Geschichte, die sogenannte Story, zu packen und seinen Followern die geposteten Inhalte nun 24 Stunden zur Verfügung zu stellen.
Auch das direkte Chatten mit den eigenen Kontakten ist auf Snapchat möglich. Hierbei können Video-Botschaften, Fotos, Sticker oder Sprachnachrichten an die Kontakte verschickt werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über Snapchat direkt anzurufen. An Gruppenchats können bis zu 16 Personen teilnehmen.
Besonders bekannt ist die App für den speziellen Foto- und Videofilter: Von Hundeohren bis buntem Blumenkranz können die Fotos per Gesichtserkennung automatisch bearbeitet werden. Die Funktion ist auch bei jüngeren Kindern bereits sehr beliebt und spielt eine große Rolle für die Beliebtheit von Snapchat.

Daten- und Jugendschutz auf Snapchat

Betrachtet man die Haltbarkeit der Daten, so wirbt Snapchat damit, dass sich die Inhalte in einem bestimmten Zeitraum selbst zerstören und sie somit nicht mehr zugänglich sind. Die Dateien werden jedoch nur umgeschrieben und tauchen somit nicht mehr in der Fotogallerie auf. Mit etwas technischem Wissen kann man dies leicht umgehen und die Fotos wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen machen. Ebenso gibt es die Möglichkeit, von den Snaps ein Bildschirmfoto (Screenshot) zu machen also das Foto mit dem eigenen Handy per Tastenkombination abzufotografieren. Wird ein Snap gespeichert, so wird der ursprüngliche Sender per Mitteilung von Snapchat darüber informiert. Vor allem durch die Senkung der Hemmschwelle durch die zeitnahe Löschung der Bilder ist es hierbei ratsam, besonders reflektiert mit der Versendung von Bildern und Videos umzugehen.
Grundsätzlich ist Snapchat ab 13 Jahren erlaubt, was bei der Eingabe des Alters jedoch nicht weiter überprüft wird. Melden sich Kinder unter 13 Jahren an, so erhalten diese einen speziellen SnapKidz Account und werden in der Nutzung der App so eingeschränkt, dass sie keine Bilder erhalten oder verschicken können.
Ebenso gilt es, sparsam mit seinen privaten Daten auf Snapchat umzugehen. Funktionen wie Snap Map oder der Geofilter verleiten die Nutzenden dazu, ihren Standort preiszugeben und liefern Snapchat dadurch neben den Profilinformationen viele verschiedene persönliche Daten. Es ist ratsam, sich mit den Privatsphäre- und Datenschutzeinstellungen der Anwendung auseinanderzusetzen. Viele Funktionen wie zum Beispiel Snap Map können ausgestellt werden.

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