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Umgang mit dem Coronavirus

Das Thema „Coronavirus“ ist on- und offline mehr als präsent: Veranstaltungen werden abgesagt, Schulen und Kitas geschlossen und Bürger*innen dazu angehalten, zu Hause zu bleiben – all diese Vorsichtsmaßnahmen sollen dabei helfen, die Ausbreitung des aktuell kursierenden Coronavirus einzuschränken. Über digitale Medien werden stündlich neue Entwicklungen, Beschlüsse aber auch Gerüchte verbreitet. Genauso wie Erwachsene sind auch Kinder und Jugendliche angesichts der besonderen Situation verunsichert. Es ist wichtig, diese Ängste ernst zu nehmen, gleichzeitig aber keine Panik zu verbreiten. Ein wichtiger Schritt ist, Kinder und Jugendliche sachlich zum Thema Coronavirus zu informieren. Kindgerechte Informationen bietet beispielsweise dieses Video oder Nachrichtenseiten für Kinder wie logo. Informationen in leichter Sprache finden sich außerdem hier.

Falsche Informationen im Netz

Durch die aktuelle Ausnahmesituation und die daraus entstandene Unsicherheit vieler Menschen sind derzeit viele Kettenbriefe und Falschmeldungen im Umlauf. Obwohl bekannte Social-Media-Angebote mittlerweile Wege gehen, um die Flut an Fake News einzudämmen, können diese auch kinder und Jugendliche erreichen. Gerade bei jungen Nutzenden tragen Falschmeldungen maßgeblich dazu bei, Unsicherheiten zu verstärken. Gerade jungen Menschen fällt es häufig schwer, Falschmeldungen als solche zu entlarven. Deshalb ist es wichtig, Meldungen vor einer Weiterverschickung zu überprüfen. Hierbei können Kinder und Jugendliche mit einbezogen werden. Der folgende webhelm-Beitrag gibt Aufschluss über das Thema und erklärt, wie Fake News erkannt werden können:

Weitere Möglichkeiten, um das Erkennen von Fake News zu schulen, sind beispielsweise Workshops der Reporterfabrik von Correctiv, die bis zum 30. April 2020 kostenlos besucht werden können.

Keine Panik verbreiten

Auch wenn die Situation ungewohnt und deshalb bedrohlich sein mag, ist es wichtig, gerade Kindern und Jugendlichen sachlich und ruhig zu begegnen und auch medial keine Panik zu verbreiten. Dazu gehört auch, beispielsweise keine Bilder von leeren Supermarktregalen zu verschicken. Diese können den Eindruck entstehen lassen, dass die Supermärkte nicht genügend Waren für alle bereitstellen, was zu sogenannten Hamsterkäufen führt. So kann es passieren, dass beispielsweise ältere Menschen nicht mehr die Lebensmittel bekommen, die sie dringend benötigen.

Herausforderungen für Familien

Viele Familien stehen aktuell vor der schwierigen Situation, den Familienalltag umzustellen und vor allem zu Hause stattfinden zu lassen. In den kommenden Tagen wird webhelm deshalb eine Sammlung an Tools bereitstellen, die dazu anregen, Medien kreativ zu nutzen. Außerdem werden mediale Challenges für die ganze Familie erarbeitet.