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Gruppendiskussion

Medienprodukte anderer Jugendliche (z.B. von webhelm.de) dienen als Anstoß, mit Kindern und Jugendlichen über ihre Mediennutzung zu diskutieren, Reflexion anzuregen und wichtige Hintergrundinformationen zu vermitteln.

Dauer: 30-45 Minuten
Gruppengröße: Bis zu 30 Teilnehmer_innen
Altersempfehlung: Ab 7 Jahre
Komplexität: Einfach

Technik und Material

  • Laptop mit Internetanschluss
  • Audioboxen
  • Beamer und Leinwand
  • Medienprodukte anderer Jugendliche

Beschreibung der Methode

Nach einem kleinen Einstieg in das Thema (z.B. Social Media-Nutzung, Potenziale von virtuellen Welten, Datenschutz auf dem Smartphone etc.) beginnt die Diskussion. Ausgangspunkt dafür sind Filme, Comics, Fotos oder Audiobeiträge, beispielsweise von webhelm.de, die Kinder und Jugendliche zu diesem Thema entwickelt haben. Die Gesprächsleitung kann bei der pädagogischen Fachkraft liegen oder, je nach Alter, auch von ein bis zwei Teilnehmer_innen übernommen werden.

Ausgehend von den in den Medienprodukten angerissenen Problemen kann mit den Teilnehmer_innen diskutiert werden, ob ihnen die beschriebenen Probleme bekannt sind, wie sie sich in solchen Fällen verhalten würden, welche weiteren Probleme und Fragen sie benennen würden und welche Lösungen aus ihrer Sicht geeignet wären.

Das Gespräch sollte ergebnisoffen verlaufen und von der Gesprächsleitung dabei aufrichtiges Interesse gezeigt werden. Das erreicht sie am besten dadurch, dass sie die Fragen stellt, die sie selbst am meisten interessieren. Wichtig ist dabei, die Mediennutzung Kinder und Jugendlicher nicht zu diffamieren, sondern die Motive ihres Handelns zu verstehen und zur Reflexion darüber anzuregen.

Während der Diskussion sollten von der Gesprächsleitung weiterführende Informationen oder Informationsquellen vermittelt oder gemeinsam mit den Teilnehmer_innen recherchiert werden. Das Gespräch sollte einen gemeinsamen Abschluss finden und die wichtigsten Ergebnisse durch die Gesprächsleitung kurz zusammengefasst werden. Möglicherweise eignet sich die Zusammenfassung auch dazu, im Gruppenraum oder der Einrichtung ausgehängt zu werden.

Stärken der Methode

Medienprodukte anderer Kinder und Jugendlichen als Diskussionsanreiz zu verwenden ist eine einfache aber wirkungsvolle Art des Peer-to-Peer-Lernens, die die Teilnehmer_innen in ihrer Lebenswelt abholt und außerdem Anregungen für eigene Medienproduktionen geben kann.

Tipps

Wenn die Gesprächsleitung von den Teilnehmer_innen selbst übernommen wird, ist es wichtig, sie gut darauf vorzubereiten. Die Gesprächsleitung sollte sich vor der Gruppendiskussion bereits mit den gezeigten Medienprodukten auseinandergesetzt und sich Fragen überlegt haben, die der Gruppe gestellt werden könnten.