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Emoji-Stimmungsbild

Image by Pixaline from Pixabay

Es ist nicht immer einfach, auszudrücken wie man sich gerade fühlt. Wenn man dann noch in einer neuen, fremden Sprache kommunizieren soll, wird es noch schwieriger. Bei Kindern, die noch nicht lange in Deutschland sind und beispielsweise Teil einer Übergangsklasse sind, eignen sich Emojis, um ein Stimmungsbild zu kreieren. Diese Methode einer Vorstellungsrunde hilft, bereits zu Beginn des Workshops ein Gespür für die Befindlichkeiten der Gruppe zu entwickeln.

Dauer: 10-15 Minuten
Gruppengröße: 10-15 Kinder
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Komplexität: einfach

Technik und Material

  • Verschiedene ausgedruckte Smileys
  • Sticker für Namensschilder
  • Filzstifte

Beschreibung der Methode

Die Teilnehmer*innen setzen sich gemeinsam in einen Stuhlkreis oder auf den Boden. Die verschiedenen Smileys werden in die Mitte des Kreises offen ausgelegt. Nun erhält jede*r Teilnehmer*in einen Sticker und die Stifte werden innerhalb der Gruppe weiter gereicht. Nachdem alle ihre Namensschilder geschrieben haben, beginnt die Moderator*in sich vorzustellen. Die Vorstellung besteht aus vier Komponenten.

  1. Wie heißt du?
  2. Wie alt bist du?
  3. Was ist dein Lieblingsmedium? (z. B. Smartphone, Playstation, Tablet, Buch, Fernseher…)
  4. Welcher Emoji passt gerade am besten zu dir? oder Was ist dein Lieblingssmiley?

Diese vier Fragen beantwortet jedes der Kinder, bis die Runde wieder bei der Moderator*in angelangt ist.

Stärken der Methode

Die Methode eignet sich besonders gut, um ein Gefühl für die Gruppe zu bekommen. Sind zum Beispiel viele Teilnehmer*innen müde, so kann man versuchen, mit Bewegungsspielen die Gruppe zu beleben. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Sprachbarriere. So können auch Kinder mit Artikulationsschwierigkeiten ihre Stimmung mitteilen.

Tipps

Falls es während der Vorstellungsrunde dazu kommt, dass ein Kind mit Hilfe der Smileys etwas äußert, auf dass man genauer eingehen sollte, sollte dies auf keinen Fall ignoriert werden. Hier sollte die pädagogische Fachkraft abwägen, ob das Thema kurz innerhalb der Vorstellungsrunde besprochen werde kann, oder ob nach der Runde ein ausführliches Einzelgespräch nötig ist.

In abgewandelter Form eignet sich die Methode auch als Feedbackmodul nach einem durchgeführten Projekt. In dieser Version wird den Kindern zum Abschluss des Projekts ein Plakat vorgestellt, auf welchem alle im Projekt durchgeführten Module aufgelistet sind. Nun können die Kinder hinter jedes Modul ein Emoji kleben, welches ihre Haltung zur jeweiligen Einheit beschreibt. So bekommen Teamer*innen einen schnellen Eindruck davon, welche Methode den Kindern besonders viel Spaß gemacht hat und welche Einheit noch verbessert werden kann.