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Es handelt sich um ein speziell angepasstes Format zur Medienerziehung, das sprachliche Barrieren, kulturelle Unterschiede und die Lebensrealität geflüchteter Familien berücksichtigt. Inhalte werden verständlich aufbereitet, visuell unterstützt und bei Bedarf übersetzt. Die Veranstaltung setzt auf eine wertschätzende Atmosphäre und enge Zusammenarbeit mit vertrauten Ansprechpersonen vor Ort.

Dauer circa 120 Min
Zielgruppe Eltern mit Fluchtgeschichte, oft mit jüngeren Kindern, die Unterstützung und Informationen zur Medienerziehung benötigen.
Material Beamer & Leinwand für Präsentation, Handouts in einfacher Sprache, Snacks & Getränke für eine entspannte Atmosphäre
Ziel Sensibler, bedarfsgerechter Austausch und Informationsvermittlung rund um Medienerziehung in einem geschützten Rahmen
Warum dieses Format?

Geflüchtete Eltern haben manchmal spezielle Herausforderungen in der Medienerziehung. Die Veranstaltung vermittelt praxisnahe Tipps in einfacher Sprache und schafft einen Rahmen, in dem Fragen offen gestellt werden können. Durch kultursensible Moderation und mehrsprachige Begleitung entsteht Vertrauen.

Durchführung und Hintergrund

Ablaufempfehlung
  • Begrüßung und Vorstellung in einfacher, klarer Sprache
  • Präsentation mit visueller Unterstützung (Beamer & Leinwand)
  • Regelmäßige Pausen und offene Fragerunden
  • Unterstützung durch Übersetzer*innen oder mehrsprachige Ansprechpersonen
  • Enge Abstimmung mit den Organisator*innen, die Inhalte bei Bedarf erläutern oder anpassen
Praxis-Erfahrungen

Die Veranstaltungen waren stark nachgefragt, die Teilnehmenden brachten zahlreiche konkrete Fragen ein. Durch Übersetzungen musste der zeitliche Ablauf angepasst werden. Entscheidend für den Erfolg war die persönliche Nähe durch vertraute Organisator*innen, die als Brücke zwischen Fachkraft und Eltern fungierten. Snacks, Getränke und ein gemeinsames Sitzen an einem großen Tisch trugen zu einer offenen, entspannten Atmosphäre bei und förderten den Austausch.

Voraussetzungen
  • Anpassung der Inhalte an die Bedürfnisse und Lebensrealitäten der Eltern

  • Möglichkeit zur mehrsprachigen Begleitung (z. B. Übersetzer*in)

  • Vertrauensvolle Atmosphäre auf Augenhöhe

  • Flexibilität im Zeitmanagement (Pausen und Fragen einplanen)

  • Enge Kooperation mit der Unterkunft oder unterstützenden Einrichtungen

Tipps und Hinweise

Planen Sie ausreichend Zeit ein und kombinieren Sie einen ruhigen, klar strukturierten Vortrag mit viel Raum für Fragen und Austausch. Verwenden Sie einfache Sprache, visuelle Unterstützung und übersetzte Materialien.

Sitzen Sie gemeinsam an einem Tisch statt in klassischer Vortragsordnung – das fördert Nähe und Dialog. Pflegen Sie engen Kontakt zu den Organisator*innen, die die Eltern individuell unterstützen und kulturelle Besonderheiten einordnen können.

Gerade durch individuelle Anpassung, sprachliche Sensibilität und enge Zusammenarbeit mit der Zielgruppe wird dieses Format zu einem wirkungsvollen Angebot. Es stärkt Vertrauen, gibt Orientierung und unterstützt geflüchtete Eltern nachhaltig in ihrer Medienerziehungskompetenz.