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WorldWideWissensquiz

WorldWideWissensquiz

Ob Datenschutz, virtuelle Welten oder Social Media – jedes Thema kann Grundlage für spannende Quizfragen sein. Bei dieser Methode erfinden die Teilnehmer_innen eine Quizshow, die anschließend gemeinsam gespielt werden kann.

Dauer: 4 Stunden
Gruppengröße: 10-30 Teilnehmer_innen
Altersempfehlung: Ab 7 Jahre
Komplexität: Einfach

Technik und Material

  • PC mit Internetanschluss
  • WorldWideWissensquiz; mit Apps wie Plickers oder Kahoot lässt sich auf dem Smartphone oder Tablet sehr unkompliziert auch ein eigenes Quiz erstellen und durchführen
  • Papier und Stifte

Beschreibung der Methode

Als Einstieg in ein thematisches Gespräch mit den Teilnehmer_innen bietet es sich an, ein im Vorfeld vorbereitetes Quiz zu einem medienbezogenen Thema gemeinsam zu spielen. So kann die inhaltliche und methodische Einführung geschickt miteinander verbunden werden.

Anschließend entwickeln die Teilnehmer_innen, eventuell in Kleingruppen, ihre eigenen Quizfragen. Aufgabe der pädagogischen Fachkraft ist es, eine Auseinandersetzung über schwierige Fragen anzuregen und gegebenenfalls Hintergrundinformationen zu den Themen zu geben. Die Anzahl der benötigten Fragen bemisst sich nach der Anzahl der gewünschten Spielrunden. Die Gestaltung der Fragen erfolgt am besten nach dem von „Wer wird Millionär?“ bekannten Spielprinzip, bei dem pro Frage vier mögliche – darunter drei falsche – Antworten zur Auswahl gestellt werden. Die Antwortmöglichkeiten sollten möglichst schwierig und auch humorvoll sein, das fördert die Motivation und den Spaß beim Spielen. Zusätzlich sollten noch Schätzfragen entwickelt werden, deren Antwort eine Zahl ist. Anschließend wird das Quiz kreativ gestaltet, denn Bilder und Soundeffekte machen es optisch lebendiger. Es sollte dabei jedoch Material genommen werden, das unter Creative Commons-Lizenz veröffentlicht ist.

Für das Spielen des Quiz‘ sollte eine geeignete Atmosphäre geschaffen werden. Je mehr Kinder und Jugendliche am Spiel teilnehmen und je größer das Publikum ist, desto größer ist die Motivation der Beteiligten. Arbeiten Sie mit kleineren Gruppen, können zwei Quizspiele entwickelt werden, die eine Gruppe für die jeweils andere entwickelt. Beamer, Soundanlage und Mikrofone schaffen eine noch spannendere Atmosphäre. Für die Moderation der Quizshow sollten die Teilnehmer_innen eingebunden werden. Die Kinder und Jugendlichen können entweder einzeln oder in Gruppen gegeneinander antreten. Pro Runde sollten mindestens vier Fragen gestellt werden. Jeder Kontrahent erhält vier Zettel (Antwort 1, 2, 3 und 4) mit denen er die Frage – zunächst verdeckt – beantworten kann. Alle Teilnehmenden halten auf das Signal der Moderation ihre Antwort hoch. Für richtige Antworten gibt es einen Punkt. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt am Ende. Bei Gleichstand wird eine Schätzfrage gestellt. Wer mit seiner Vermutung am nächsten an der richtigen Zahl liegt, gewinnt.

Stärken der Methode

Eine Quizshow stellt eine unterhaltsame Art der Auseinandersetzung mit wichtigen Themen dar. Bei der Entwicklung der Fragen setzen sich die Jugendlichen mit ihren Nutzungsmotiven auseinander und es können mögliche positive Handlungsoptionen ausgetauscht werden. Zudem bietet sich die Chance des Peer-to-Peer-Lernens.

Tipps

Unterstützt von der pädagogischen Fachkraft bietet das Erstellen der Quizfragen eine gute Möglichkeit, die Recherchekompetenz der Teilnehmer_innen zu fördern. Dafür sollte das Vorgehen bei der Internetsuche gemeinsam reflektiert und gegebenenfalls Tipps zum Umgang mit Suchmaschinen, Wikis und Co gegeben werden.