Zum Hauptinhalt springen

Redaktionskonferenz

Photo by NeONBRAND on Unsplash

Bei der Redaktionskonferenz sollen die Schüler*innen sowohl ihre eigenen Themenideen vorstellen, als auch Feedback zu den anderen Themen bzw. Präsentationen geben.

Dauer: 50-60 Minuten
Gruppengröße: max. 7 Personen
Altersempfehlung: ab 9 Jahren
Komplexität: Mittel

Material

  • Tonpapierabschnitte mit Fragen
  • Arbeitsblätter mit konkreten Themenideen
  • Stifte

Beschreibung

Die Tische werden im Klassenzimmer zu einem großen Quadrat bzw. Kreis zusammengeschoben, sodass alle Schüler*innen rund um den Tisch Platz nehmen können. In die Mitte liegen Karten mit folgenden Fragen:

  • Weiß ich, worum es in dem Beitrag gehen soll?
  • Gibt es eine klare These / Fragestellung?
  • Würde ich mir den Beitrag anhören?
  • Wessen Meinung dazu würde ich gerne hören?
  • Was könnte die durchführende Person noch anders machen?
  • Was sollte die durchführende Person bedenken?

Die Fragen werden durchgesprochen und anschließend so auf dem Tisch verteilt, dass alle Schüler*innen einen Blick darauf werfen können. Auf diese Weise wissen die Schüler*innen, auf welche Aspekte sie während den einzelnen Vorträgen achten müssen. Nach jeder Themenvorstellung stellt die Gesprächsleitung die Fragen in die Runde. Dadurch erhalten alle aus der Gruppe Feedback und Tipps zu ihren eigenen Themen und lernen gleichzeitig, auch selbst konstruktive Rückmeldung zu geben. Ziel der Methode ist, dass alle Schüler*innen mit einem konkretisierten Thema und neuen Anregungen die Redaktionskonferenz verlassen.

Stärken der Methode

Mit dem Peer-to-Peer-Ansatz bekommen die Jugendlichen von ihren Mitschüler*innen Kritik und Tipps, zu ihren ausgewählten Themen. Außerdem erlernen die Schüler*innen die Fähigkeit, während eines Vortrages auf bestimmte Aspekte zu achten.

Tipps

Die Gesprächsleitung sollte im Vorhinein betonen, dass die Schüler*innen nicht nur Wortbeiträge zu den gestellten Fragen geben können, sondern auch eigene Ideen und Anregungen erwünscht sind. Ein geregelter Ablauf ist allerdings wichtig.