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Der klassische Elternabend ist ein bewährtes Format, um Eltern praxisnah über Mediennutzung, Chancen und Risiken digitaler Angebote sowie Fragen der Medienerziehung zu informieren. In Präsenz – oder alternativ online – kommen Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte miteinander ins Gespräch. Typische Themen sind etwa Das erste Smartphone, Grundlagen der Medienerziehung, Online-Mobbing, Social Media oder Influencer*innen.

Für Eltern von Kindern im Grundschulalter stehen beispielhafte Konzepte mit Präsentationen, Ablaufplänen und Gesprächsanregungen zur Verfügung, die eine niedrigschwellige und strukturierte Umsetzung ermöglichen. 

Dauer ca. 90 Minuten
Zielgruppe Eltern von Kindern und Jugendlichen (Grundschule bis Sekundarstufe, die sich in Fragen der Medienerziehung unsicher fühlen
Material Präsentation, Beamer und Leinwand für Präsentation, ggf. Technik für Online-Variante
Ziel Eltern über Medienerziehung informieren und sie bei der Begleitung ihrer Kinder unterstützen; Austausch zwischen Eltern und Fachkräften anregen
Warum dieses Format? 

Elternabende sind etabliert, vertraut und gut in schulische Strukturen eingebunden. Sie ermöglichen persönlichen Kontakt und direkten Austausch zwischen Eltern und Fachkräften.

Durch vorbereitete Materialien ist die Umsetzung auch für Fachkräfte ohne großen Zusatzaufwand möglich. Gleichzeitig erhalten Eltern praxisnahe Tipps und Handouts, die sie mit nach Hause nehmen und im Alltag weiter nutzen können.

Durchführung und Hintergrund

Ablaufempfehlung

Ein klar strukturierter Ablauf sorgt für Orientierung:

  • Begrüßung & Einführung: Vorstellung, Erwartungen und Fragen der Eltern sammeln
  • Inputphase: Präsentation zu ausgewählten Themen, z. B. „Gemeinsam durchstarten“ oder „Weniger ist mehr?“
  • Austauschphase: Fragen der Eltern in Kleingruppen oder moderierter Diskussion vertiefen
  • Tipps & Hinweise: Konkrete Empfehlungen zur Medienerziehung geben
  • Abschluss: Feedbackrunde und Möglichkeit für persönliche Gespräche
Praxis-Erfahrung

Das Format hat sich in Schulen, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen bewährt. Eltern reagieren besonders positiv auf konkrete Beispiele aus dem Medienalltag ihrer Kinder. Handouts und Flyer unterstützen den nachhaltigen Wissenstransfer.

Online-Formate ermöglichen häufig eine höhere Teilnehmerzahl, erfordern jedoch zusätzliche Aktivierungsimpulse, da die Beteiligung im Chat erfahrungsgemäß geringer ist.

Voraussetzungen 

  • Moderierende Person mit Wissen zu Social Media, Messengern und Medienerziehung 
  • Räumlichkeiten mit Basistechnik (Beamer, Leinwand, ggf. Lautsprecher) 
  • Einladung und Information der Eltern im Vorfeld 
  • Gute Absprache mit den Organisator*innen zu Bedarfen der Eltern und Themenwünschen

Tipps und Hinweise

Ein gelungener Elternabend setzt auf Beteiligung statt Frontalvortrag. Aktivierende Methoden wie Fragen an die Eltern, kurze Austauschphasen oder Kleingruppenarbeit fördern den Dialog auf Augenhöhe. Lassen Sie Eltern regelmäßig zu Wort kommen und greifen Sie konkrete Beispiele aus dem Medienalltag der Kinder auf – so werden Inhalte praxisnah und anschlussfähig.

Nehmen Sie Sorgen ernst, zeigen Sie zugleich die Chancen digitaler Medien auf und stärken Sie Eltern in ihrer Begleitrolle. Planen Sie einen klaren Zeitrahmen von etwa 90 Minuten und bieten Sie im Anschluss Raum für persönliche Gespräche. Materialien als Nachschlagewerk unterstützen die nachhaltige Auseinandersetzung. Ergänzend hilft eine kuratierte Linksammlung, etwa über eine Webhelm-Padlet-Linkliste, bei der Vertiefung: Webhelm-Padlet-Linkliste