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Ein dialogorientiertes Veranstaltungsformat, das informative Elemente für Eltern mit interaktiven Workshop-Phasen für Jugendliche verbindet. Beide Seiten erhalten Raum, ihre Sichtweisen darzustellen, Fragen einzubringen und Erwartungen zu formulieren.

Statt übereinander zu sprechen, kommen Eltern und Jugendliche direkt miteinander ins Gespräch – moderiert und in einem neutralen Rahmen.

Dauer ca. 90 Minuten (erweiterbar auf 180 Min.)
Zielgruppe Eltern und Jugendliche (Grundschule bis Sekundarstufe), die offen für den Umgang mit digitalen Medien sind 
Materialien Präsentationen für Eltern (z. B. Webhelm-Materialien);  Workshop-Materialien für Jugendliche (Papier, Stifte, Beamer, ggf. Tablets)
Ziel Austausch zwischen Eltern und Jugendlichen fördern; Perspektiven der Jugendlichen sichtbar machen; Gemeinsame Reflexion von Regeln, Sorgen und Wünschen 
Warum dieses Format? 

Der Eltern-Kind-Abend fördert gegenseitiges Verständnis und schafft Transparenz. Jugendliche können ihre Perspektive aktiv einbringen, während Eltern direkte Rückmeldungen erhalten.

Ein neutraler Veranstaltungsrahmen reduziert Konfliktpotenzial und eröffnet neue Gesprächsanlässe für den Familienalltag. Gleichzeitig lässt sich das Format flexibel erweitern – etwa zu einem Workshop-Nachmittag mit Medienproduktionen oder vertiefenden Expert*innen-Runden

Durchführung & Hintergrund

Ablaufempfehlung:
Variante a: Getrennte Workshops 
  1. Gemeinsamer Einstieg (Vortrag zu Smartphone-Faszination) 
  2. Eltern bleiben im Vortrags-Setting, erhalten Infos 
  3. Jugendliche in Workshop-Raum: Diskussion zur Nutzung, Regeln und Wünschen 
  4. Ergebnisse der Jugendlichen im Plenum präsentieren 
  5. Gemeinsamer Abschluss: Medien-Aktionen für Familie, Tipps & Infos 

Variante b: Experten-Workshops von Jugendlichen 

  1. Kurzer Input für alle 
  2. Jugendliche werden Expert*innen in verschiedenen Räumen 
  3. Eltern rotieren durch Workshops nach Interesse 
  4. Austausch auf Augenhöhe, ggf. Angebote ausprobieren 
  5. Mehrere Runden möglich, tiefergehende Fragen möglich 

Voraussetzungen: 

  • Zusammenarbeit mit Organisator*innen essenziell, um möglichst viele Eltern und Jugendliche zu erreichen 
  • Mehrere Räume für getrennte Einheiten 
  • Ausreichend Personal für jeweils Jugendliche und Eltern einplanen 

 

Tipps und Hinweise

Kombinieren Sie Information für Eltern mit kreativen oder diskursiven Methoden für Jugendliche. Ein gemeinsamer Abschluss stärkt das Verständnis füreinander und ermöglicht konkrete Impulse für den Familienalltag.

Für eine nachhaltige Umsetzung empfiehlt sich eine großzügige Zeitplanung (mindestens zwei Stunden bei erweiterten Formaten) sowie ausreichend Personal. Der Eltern-Kind-Abend entfaltet seine Wirkung besonders dann, wenn Perspektiven ernst genommen, Konflikte konstruktiv bearbeitet und gemeinsame Lösungen entwickelt werden.