In aller Munde und auf fast jedem Smartphone – Was ist eigentlich dieses „Pokémon Go“?

Pokémon Go ist ein Handygame, eine App, in der Spielerinnen und Spieler in der realen Welt virtuelle Pokémons fangen, diese trainieren und sie in virtuelle Kämpfe gegen andere Pokémons schicken können – ein klassisches Augmented Reality Game also bei dem virtuelle Gegenstände in der Umgebung des Spielers eingeblendet und aus dem Display sichtbar gemacht werden. Pokémon Go basiert auf einer Spielidee von 1996 aus Japan und ist in Deutschland um die Jahrtausendwende insbesondere mit dem Kartenspiel bekannt worden.

Was sind Pokémons und wie funktioniert das Spiel?

Pokémons sind kleine Monster. Der Name ist ein Kofferwort aus Pocket (engl. Tasche) und Mon steht für Monster. Pokémons können an öffentlichen Orten gefunden werden. Um sie zu fangen muss man also durch die reale Welt laufen und sie dann mit einem Pokéball treffen. An besonderen Orten, meist Sehenswürdigkeiten können Gegenstände eingesammelt werden, die einem im Spiel weiter helfen. Aus Eiern schlüpfen weitere Pokémons, wenn man sich genügend bewegt hat. Wenn man Level 5 erreicht hat, kann man die Pokémons gegeneinander kämpfen und damit stärker werden lassen.

Was muss man beachten?

Pokémon Go ist zunächst einmal kostenlos. Aber natürlich gibt es in der App sog. In-App-Käufe, d.h., man zahlt mit echtem Geld für bestimmte Gegenstände. Das ist oft gar nicht notwendig, denn die meisten Gegenstände kann man sich schlicht erspielen. Pokémon Go greift zudem auf einige Daten zu. Kamera und Standort sind noch aus dem Spiel heraus erklärbar. Dass die App allerdings auch auf die Kontakte zugreifen will, ist eher kritisch zu betrachten. Wie bei allen Apps gilt auch hier: AGB’s genau lesen und sich dann überlegen, ob man die Daten wirklich freigeben möchte. Besondere Aufmerksamkeit ist im Straßenverkehr gefordert. Wer vor lauter auf den Bildschirm-Starren nicht aufpasst, kann leicht in einen Unfall verwickelt werden oder sich verletzen. Eltern und pädagogische Fachkräfte sollten gerade jüngere Kinder besonders darauf hinweisen – eine gute Gelegenheit sich das Smartphone zu schnappen und das Spiel gemeinsam mit den Kindern zu spielen. webhelm wünscht viel Spaß dabei!

Linktipps: http://www.schau-hin.info/news/artikel/pokemon-go-monsterjagd-per-app.html

http://www.spieleratgeber-nrw.de/Pokemon-Go-unter-der-padagogischen-Lupe.4770.de.1.html

https://www.handysektor.de/themenmonate/pokemon-go