Tagung 2016

JAHRESAUFTAKTTAGUNG

Mobile Medien in der Familie

Befunde und Konzepte aus medienpädagogischer Forschung und Praxis

4. Februar, 10.30 – 16.30 Uhr

Schnell noch eine Nachricht vom Smartphone vor dem Abend­essen an den Kollegen geschickt, später per Skype gemeinsam am Küchenüsch mit Oma und Opa telefoniert und am Tablet noch neue Spiele mit der Tochter ausprobiert. Zum Schlafen­gehen gibt es eine Geschichte aus der neuen Bilderbuch-App für den Jüngsten. Zu guter Letzt die 12-jährige Tochter daran erinnert, dass für heute Schluss ist mit Youtube und lnstagram und die Freunde morgen auch noch da sind.

Mit mobilen Medien und ihren dazugehörigen Ange­boten und Diensten sind vielfältige Veränderungen im Alltag von Familien zu beobachten: Sie sind unver­zichtbares Werkzeug für Alltagsorganisation und für die Familienkommunikation und verändern auch den Umgang mit Information und Unterhaltung.

Das JFF lädt in Zusammenarbeit mit der Aktion Jugendschutz Bayern und dem Bayerischen Jugendring (BJR) zur medien­pädagogischen Auftakttagung nach Gauting ein. Auf der Tagung werden aktuelle Ergebnisse der Studie „Mobile Medien in der Familie“ vorgestellt und Herausforderungen für die unterschied­lichen pädagogischen Felder diskutiert. Praxisnah können zudem Methoden ausprobiert und anhand von Materialien gemeinsam Lösungen für konkrete Situationen diskutiert werden. Ziel ist es, pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit zum Austausch über aktuelle Fragen der Medienerziehung in Familien sowie der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen zu geben.

Programm:

10.30 Uhr GRUSSWORTE

Staatsministerin Emilia Müller (StMAS)
Prof. Bernd Schorb (JFF)
Matthias Fack (BJR)
Prof. Dr. Günther Schatz (AJ)

10.50 Uhr MOBILE MEDIEN in der FAMILIE

Schlaglichter, Positionen und Herausforderungen aus Forschung und Praxis
Kathrin Demmler / Dr. Ulrike Wagner (beide JFF)

11.45 Uhr FACHGESPRÄCH mit STAATSMINISTERIN EMILIA MÜLLER zu Handlungsnotwendigkeiten in der familiären Medienerziehung
IM GESPRÄCH:
Tanja Schorer-Dremel, MdL (Vorsitzende der Kinderkommission des Bayerischen Landtags)
Eva Reichert-Garschhammer Staatsinstitut für Frühpädagogik)
Susanne Puhle (AKJF Augsburg I Koordinierungsstelle für Familienbildung)
Elisabeth Seifert (Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern)
Dr. Bernhard Kühnl (LAG Erziehungsberatung)
Anne Müller (Evangelisches Haus der Kinder Krumbach)

12.30 Uhr MITTAGSPAUSE / PRESSEGESPRÄCH

13.30 Uhr PANELS

Erkenntnisse und Konzepte für die Familienbildung
Panel 1
Die Studie ‚Mobile Medien in der Familie‘: Medienerziehung als Herausforderung im familiären Alltag
Dr. Susanne Eggert / Gisela Schubert (JFF)
Panel 2
‚Das Modellprojekt webhelm‘: Konzepte für die pädagogische Praxis der Familienbildung ‚
Kerstin Heinemann / Kati Struckmeyer (JFF)
Panel 3
‚ELTERNTALK – Elternbildung rund um Medien‘: Ein Projekt zur niederschwelligen Elternbildung
Beatrix Benz (AJ)

14.15 Uhr VERTIEFENDE WORKSHOPS

Workshop 1
Medienfragen in der Erziehungsberatung
Jürgen Wolf (Evangelisches Beratungszentrum (ebz) München)
Workshop 2
Dialog stärken: Was unterstützt Eltern in der Medienerziehung?
Michael Passet (BJR)
Workshop 3
Mit Medien aktiv: Angebote für Kinder und Familien
Michaela Binner (Medienfachberatung Oberbayern)
Workshop 4
Eltern im Blick: Exzessive Nutzung mobiler Medien
Beatrix Benz (AJ) / Sebastian Ring (JFF)

16.30 Uhr ENDE der VERANSTALTUNG

ANMELDUNG per EMAIL

Bitte schicken Sie uns Ihren Namen, Institution, Adresse und Ihre Telefonnummer an jff@jff.de.
ANMELDESCHLUSS: 28. Januar 2016

ADRESSE
Institut für Jugendarbeit
des Bayerischen Jugendrings KdöR
Germeringer Str. 30, 82131 Gauting

ANFAHRT mit der S-BAHN
S6 Richtung Tutzing (bzw. Starnberg) von München Hbf (Fahrzeit ca. 25 Minuten); vom Bahnhof Gauting ist der Weg zum Institut ausgeschildert (zu Fuß ca. 7 Minuten)

VERANSTALTER
JFF – Institut für Medienpädagogik

IN KOOPERATION MIT
der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V. (AJ) und dem Bayerischen Jugendring (BJR)

GEFÖRDERT VON
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Tagungsfolder zum Download (pdf, 3,05 MB)