1. Trailer mit dem Tablet zum Thema Konflikte in sozialen Netzwerken

darum geht’s
Kurze „Filmtrailer“ werden mit Jugendlichen erstellt, die sich mit jeweils einem Handlungsmuster im Hinblick auf Konflikte (im Netz) auseinandersetzen. Jugendliche sollen in der Vorbereitung des Projektes verschiedene Perspektiven eines Konfliktes erarbeiten und (neue) Handlungsmöglichkeiten kennen lernen. Welche Möglichkeiten habe ich wenn ich auf einen Konflikt im Netz treffe? Welche Personen kann ich ansprechen und was hat das für Konsequenzen?

rahmenbedingungen
Einzuplanen sind etwa 6 Stunden. Die Gruppengröße ist von der Anzahl der vorhandenen Tablets abhängig. Empfehlenswert sind Kleingruppen von 4-6 Jugendlichen pro Tablet. Empfehlenswert ist die Methode ab 10 Jahren.

eingesetztes material / eingesetzte medien
iPads, Prezi – Präsentation, iMovie – Trailer

beschreibung der methode
Zum Einstieg hat sich bewährt, Fragen nach dem eigenen Verhalten in sozialen Netzwerken zu stellen. Die Fragen werden nicht verbal beantwortet, sondern die Jugendlichen stellen sich im Raum auf. Beispielsweise stellt man die Frage „Wie viele Freunde hast du bei Facebook? Wenn du denkst du hast sehr viele, dann stelle dich neben das Pult ans Fenster. Wenn du denkst, du hast wenige Freunde, dann stelle dich zur Tür“. Anschließend kommt man über die Anzahl ins Gespräch.
Trailerproduktion: In der Kleingruppe diskutieren die Jugendlichen über Handlungsmöglichkeiten und ihre Erfahrungen bei Konflikten (im Netz) und versuchen diese zu ordnen und für sich zu bewerten. Eine von ihnen spannend oder vielversprechend angesehene Methode im Hinblick auf den Umgang mit Konflikten wird gewählt und ein kurzer Filmtrailer darüber produziert. Ziel ist es, eben diese Methode zu bewerben und so für andere interessant zu machen. Zum Abschluss präsentiert jede Gruppe dem Plenum ihre Produktionen und es wird darüber diskutiert.

was bringt die methode
Durch die Methode schaffen es Jugendliche leicht, verschiedene Blickwinkel einzunehmen und einen Konflikt auch auf mehreren Ebenen zu beleuchten. Sie wägen ab, welche Handlungsmöglichkeit adäquat zu einer Konfliktsituation passt. Durch das Produzieren eines Trailers, müssen vorher erarbeitete Erkenntnisse auf den Punkt gebracht werden um den Inhalt für andere verständlich zu präsentieren.

worauf muss man achten
Eskalation und körperliche Auseinandersetzungen stehen bei den Produktionen der (männlichen) Jugendlichen gerne im Vordergrund. Hier ist es wichtig darauf zu achten, auch Vorstufen von Konflikten mit in die Diskussion einfließen zu lassen.

 

Beispielprojekt(e):

Werbeclips für die weltbeste Methode im Umgang mit Konflikten im Netz

Download: Methode „Trailer mit dem Tablet“