Mobile Gaming Workshop: „Netbattles – Stress im Netz“

Das webhelm-Modellprojekt wurde an zwei aufeinanderfolgenden Projekttagen im Jugendzentrum Kempten mit insgesamt acht Jugendlichen durchgeführt.

Am ersten Projekttag wurde gemeinsam mit etwa sechs Jugendlichen erarbeitet, was Cybermobbing für sie überhaupt bedeutet und ab welchem Punkt man von Cybermobbing reden kann. Dazu sollten die Jugendlichen für sich selbst Begriffe für verschiedene Streitformen finden und diese in eine Rangfolge bringen. Anschließend bekamen sie eine Einführung in das Programm „Actionbound“ und wurden über das Ziel des Spiels aufgeklärt. Ihre Aufgabe war es ein Spiel bauen, das zwar von Cybermobbing handelt, aber dennoch Spaß beim Spielen macht. Dazu sollten sie sich inhaltlich damit beschäftigen, welche Aspekte das Spiel beinhalten soll und was am Ende dem Spieler vermittelt werden soll. Das Spielvergnügen spiele eine wichtige Rolle.

Am zweiten Projekttag wurde das Actionbound-Spiel mit etwa drei Jugendlichen fertiggestellt und die Spiellogik überprüft. Im Vordergrund stand hierbei das Ende des Spiels, das sowohl logisch ins Spiel hereinpassen, als auch eine realistische Lösung von Cybermobbing-Vorfällen vermitteln sollte. Anschließend wurde das Spiel gemeinsam mit den Jugendlichen vor Ort ausgetestet und auf seine Logik hin überprüft. Zum Schluß sollten die Jugendlichen eine persönliche Einschätzung zum Spiel und dem darin behandelten Thema Cybermobbing geben.

(Jenny F. Schneider – Mediale Pfade)