Was ist ein ‚Cyber-Bully‘?

Das Wort ‚Bully‘ kommt aus dem Englischen und meint die aggressive Person in einem Streit. Wörtlich übersetzt bedeutet ‚Bully‘ Tyrann.

[KGVID width=“640″ height=“360″]http://webhelm.de/webhelm-alt/wp-content/uploads/sites/3/2014/04/bei_mobbing_sehe_ich_rot_final.flv[/KGVID]

 

 

So ist der Cyber-Bully derjenige, der andere beleidigt, bedroht, erpresst oder Gerüchte verbreitet. Der Begriff wird im Zusammenhang mit Cyber-Bullying verwendet. Cyber-Bullying und Cyber-Mobbing meint dasselbe. Damit sind gezielte, aggressive Verhaltensweisen einer oder mehrerer Personen gegenüber einer anderen Person gemeint, die meistens über einen längeren Zeitraum ausgeübt werden.

 

Wie unterscheidet sich das Cyber-Mobbing vom klassischen Mobbing?

Beim Cyber-Mobbing führt ein Bully sein aggressives Verhalten mithilfe von Medien aus. Darin liegt der Unterschied zum klassischen Mobbing. Durch diese mediale Vermittlung kann der Bully die Situation und die Gefühle des Opfers oft nicht einschätzen. So besteht die Gefahr, dass er mit seinen Beleidigungen, Beschimpfungen etc. weiter geht als ohne die ‚zwischengeschalteten‘ Medien. Außerdem ist es für die Betroffenen oft schwierig, die ins Internet gestellten Nachrichten und Bilder zu kontrollieren. Ein hochgeladenes Bild oder Video kann oft nicht wieder entfernt werden und zudem ist schwer einschätzbar, wer schon alles in Besitz des Bildes oder Videos ist.

Häufig sind die betroffenen Personen aber auch deshalb verunsichert, weil sie nicht wissen, wer sie attackiert. Bullys versuchen manchmal, anonym zu bleiben und Personen anzugreifen, die sie im normalen Leben nicht angreifen würden (zum Beispiel auch Lehrkräfte).

Insbesondere durch Mobiltelefone und  Smartphones hat Cyber-Mobbing eine neue Dimension erlangt, da man diese Geräte immer bei sich hat. So kann Cyber-Mobbing überall auftauchen: auf dem Schulhof, auf dem Schulweg oder zu Hause.