webhelm.Werkstätte zu Datenschutz und Cyber-Mobbing an Förderschule

Datenschutz und Konflikte im Netz sind für alle Jugendlichen ein Thema. Aber wird wirklich immer an alle gedacht, wenn „alle“ gesagt wird?

Foto von verschiedenen Händen als Ausgangspunkt für die Frage, woran erkennt man jemanden?

Wer ist wer? Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit der Frage: Woran erkennt man jemanden offline, online?

In der webhelm.Werkstätte wurde ein Förderangebot für Jugendliche mit Lernbehinderung realisiert, das sie dabei unterstützen will, einen souveränen und sicheren Umgang mit Sozialen Netzwerk-Diensten zu entwickeln.

Diese Jugendliche waren bis dato in der öffentlichen Diskussion um die sichere Nutzung von Web 2.0-Angeboten wenig beachtet worden, obwohl sie die Angebote gerne nutzen und stärker noch als andere Jugendliche Gefahr laufen, die Angebote und Risiken nicht eigenständig überblicken zu können. Im Projekt wurde ein spezifisches Förderangebot entwickelt, das auf die Möglichkeiten der Jugendlichen abgestimmt ist.

Das Projekt wurde im Schulkontext einer Förderschule durchgeführt und bestand aus zwei Bausteinen:

  • einem Web 2.0-Projekt, in welchem die Jugendlichen aktiv mit Medien zu den Themen Privatsphäre, Schutz vor Mobbing, Datenschutz und Selbstdarstellung im Internet gearbeitet haben, sowie
  • begleitenden Fortbildungsveranstaltungen des Kollegiums, die eine nachhaltige und adäquate Bearbeitung der Themen im Schulkontext unterstützen sollten.

Integriert wurde viele Methoden, die Prozesse im Theaterspiel oder durch Fotoaktionen direkt erlebbar oder sichtbar machten. Ein Ansatzpunkt war zum beispiel die Frage, wer ist wer und woran erkennt man andere (offline, auf Fotos, im Netz, in der Selbstdarstellung).

Die webhelm.Werkstätte wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung Aktion Sonnenschein und unterstützt durch Mittel des DKHW e V. durchgeführt.