Was bedeutet das „Recht am eigenen Bild“?

Ein Problem beim Hochladen von Fotos und Videos ist häufig, dass die gezeigte Person das ganze peinlich findet und gar nicht möchte, dass es alle im Internet anschauen und kommentieren können. Doch noch bevor sie die Chance hat das zu sagen, steht das Partyfoto schon online und ist mit ihrem Profil verlinkt. Rechtlich gesehen ist so etwas nicht in Ordnung. Denn jeder hat automatisch das „Recht am eigenen Bild“.

Das heißt: Bilder und Videos von dir dürfen nur im Internet veröffentlicht werden, wenn du damit einverstanden bist. Dieses Recht hast du immer. Es gilt bei ganz normalen Fotos und Videoclips, aber natürlich erst recht auch bei solchen, die deine Privatsphäre verletzen, die dir vielleicht peinlich sind oder die heimlich aufgenommen wurden.

Im folgenden Videoclip, der für den schülerVZ-Verhaltenskodex gedreht wurde, erklärt der User „videowesi“, wie es richtig funktioniert: Erst fragen, dann hochladen!

Quelle: YouTube-Kanal von videowesi (http://www.youtube.com/watch?v=xu97cUHHdR0)

 


In der kostenlosen Broschüre „Nicht alles was geht, ist auch erlaubt“ von klicksafe und iRights.info gibt es weitere Informationen zum Thema. Du kannst sie hier als PDF-Datei herunterladen. Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt!